Posturale Integration

Posturale Integration (PI)

Haltung stärken – Verhalten befreien

Hinter den Aussagen, jemand „geht wie ein geschlagener Hund“ oder „bewegt sich wie ein aufgeblasener Gockel“ verbirgt sich schon die Beobachtung, dass das Verhalten mit der Körperhaltung einhergeht.

Emotionale Erlebnisse prägen tatsächlich unsere Körperhaltung: von hängenden Schultern, aufgeblasenem Brustkorb bis zusammengekniffenem Po, fixiert sich Erlebtes in verkürzter Muskulatur und verklebtem Bindegewebe.
Postural Integration (posture=Haltung) kann unsere Haltung wieder aufrichten und uns von einschränkenden Haltungs(und Verhaltens-)mustern befreien.

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Um starre Haltungsmuster wieder zu lösen, bedarf es tiefgehender Arbeit an Muskeln und deren Faszien (Muskelhüllen). Durch spezifische Dehngriffe, oft bei gleichzeitigem Anspannen des Muskels, kann die gesamte Struktur bis in die Tiefe wieder frei und beweglich werden.

Die Erfahrung mit der Methode (PI) zeigt, dass während der Arbeit am Körper oft Gefühle auftauchen, die mit dem ursprünglich Erlebten zusammenhängen, so als ob diese Gefühle dort abgespeichert und gehalten waren und nun frei werden können. Verkürzte Strukturen werden gedehnt und ein Gefühl tiefer Entspannung und wiedergewonnener Beweglichkeit stellt sich ein.

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Fallbeispiel

Seit Jahren plagten Helga P. (36J.) schon Nacken- und Schulterverspannungen, die die Juristin auf ihre sitzende Tätigkeit zurückführte. Sie hatte zuvor verschiedene Behandlungsmethoden ausprobiert, doch die Verspannungen lösten sich nicht.

Durch das sanfte, tiefgehende Dehnen im Bindegwebe, erlangten Muskeln und Faszien wieder ihre ursprüngliche Geschmeidigkeit und Beweglichkeit.
Postural IntegrationDarüber hinaus konnte Helga ein sie jahrelang begleitendes belastendes Thema, nämlich die problematische Beziehung zu ihren Eltern, aufarbeiten. Nach den PI Sitzungen fühlte sich Helga frei und unbeschwert.